Impressum

Prof. Dr. Adelheid von Saldern

English version
Adelheid von Saldern

 


Meine Homepage beim Historischen Seminar
Telefax(Privat): 0551 / 373911
E-Mail: asalder@gwdg.de




Neueste Publikation (Nov. 2013):
Adelheid von Saldern, Amerikanismus
Weitere Informationen unter:
http://www.steiner-verlag.de/titel/59822.html
Direkte Links: Vita / Forschungsschwerpunkte / Mitgliedschaften und Aktivitäten / Publikationen

Vita



Professorin für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover (seit 2004 i.R.)

Adelheid von Saldern studierte Geschichte und Literaturwissenschaften an den Universitäten München und Mainz (1957-1963). Sie promovierte 1964 bei Franz Schnabel in München über den Reichsfinanzminister Hermann Dietrich. Auf der Basis eines DFG-Projektes habilitierte sie sich 1972 mit dem Buch: Vom Einwohner zum Bürger. Zur Emanzipation der städtischen Unterschicht Göttingens 1890-1920. In den Jahren 1989, 1994 und 1998 verbrachte sie jeweils mehrere Monate als visiting professor an der Johns Hopkins University in Baltimore, an der University of Chicago und im Center for European Studies an der Harvard University

Oben


Forschungsschwerpunkte



Oben


Mitgliedschaften und Aktivitäten


Oben



Publikationen - keine Doppelnennungen, Stand JANUAR 2015



Überblick

1. Transatlantik-Studien/Amerikanisierung
2. Kulturpolitik/Popularkultur/Medien
3. Stadtpolitik/Städtische Lebenswelten und Öffentlichkeiten
4. Geschlecht/Familie/Jugend
5. Geschichtskultur/Historiographie
6. Ordnungsmodelle/Sozialrationalisierung
7. Wohnungspolitik/Wohnen/
8. Arbeiterbewegung/Arbeiterkultur
9. Ländliche und städtische Mittelschichten/Nationalsozialismus
10. Politische Partizipation und Citizenship/Politische Kultur und Biographie



** wiederveröffentlicht in: Adelheid von Saldern, Politik - Stadt - Kultur. Aufsätze zur Gesellschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Zum 60. Geburtstag hrsg. von Inge Marßolek/Michael Wildt, Hamburg 1999.

++ wiederveröffentlicht in: Adelheid von Saldern, The Challenge of Modernity. German Social and Cultural Studies, 1890-1960, Ann Arbor 2002


Oben

1. Transatlantik-Studien/Amerikanisierung


Buch

• Amerikanismus. Kulturelle Abgrenzung von Europa und US-Nationalismus im frühen 20. Jahrhundert, Stuttgart 2013, 428 Seiten.

• Amerikanisierung. Traum und Alptraum im Deutschland des 20. Jahrhunderts, Stuttgart 1996, 317 Seiten (als Herausgeberin; MitherausgeberIn: Alf Lüdtke/Inge Marßolek), darin Einleitung: Amerikanisierung: Traum und Alptraum im Deutschland des 20. Jahrhundert, S. 7-37 (zusammen mit Alf Lüdtke/Inge Marßolek)

Aufsätze

• Wolkenkratzer, Medien-Öffentlichkeiten und Amerikanismus im frühen 20. Jahrhundert, in: Informationen zur modernen Stadtgeschichte (IMS) (2014), H. 2, S. 109-125.

 

• Emotions of Comparisons: Perceptions of European Anti-Americanism in US Magazines of the 1920s, in: Jessica C.E. Gienow-Hecht (Hg.), Emotions in American History. An International Assessment, New York/Oxford 2010, 139-157.

• Transatlantische Konsumleitbilder und ihre Übersetzung 1900-1945, in: Heinz-Gerhard Haupt/Claudius Torp (Hg.), Die Konsumgesellschaft in Deutschland 1890-1990. Ein Handbuch, Frankfurt/Main 2009 S. 389-402.


• „North Atlantic Civilization“ – Konzeptioneller Aufbruch zu einem neuen Verhältnis zwischen den USA und Europa in den 1920er Jahren, in: Christina Benninghaus/Sven Oliver Müller/Jörg Requate/Charlotte Tacke (Hg.), Unterwegs in Europa. Beiträge zu einer vergleichenden Sozial- und Kulturgeschichte. Festschrift für Heinz-Gerhard Haupt, Frankfurt/New York 2008, S. 271-300.

• Amerikanischer Charakter – „American-ness“. .Stereotype und Images aus Sicht amerikanischer Publizisten (1890-1930), in: Daniela Münkel/Lu Seegers (Hg.), Medien und Imagepolitik im 20. Jahhrundert, Frankfurt/New York 2008, S. 141-166.

• Über Frieden und Flotten. Europa im Kontext amerikanischer Weltpolitik in den 1920er Jahren. In: Themenportal Europäische Geschichte (2007), URL: http://www.europa.clio-online.de/2007/Article=220 [2007].

• Selbstbild im Spiegel. Amerikanische Identität im Verhältnis zu Europa der 1920er Jahre, in: Angelika Linke/Jakob Tanner (Hg.), Attraktion und Abwehr. Die Amerikanisierung der Alltagskultur in Europa, Köln etc. 2006, S. 117-136.

• US-amerikanische Medien im Blickfang von Wissenschaft und Öffentlichkeit der Zwischenkriegszeit, in: Zeitschrift für Literatur und Lingusitik (LiLi) 14 (2006), S. 138-158.

• The Suburbanization of German and American Cities in: Bulletin of the German Historical Institute 38 (Frühjahr 2006), S. 33-49.

• Nation, Mission und Moderne. Amerikanisches Selbstverständnis im Zeitenumbruch 1880 bis 1930, in: Hans Heinrich Nolte (Hg.), Geschichte der USA, Bd. 1: Von der Entstehung bis zum Ausgang des 19. Jahrhunderts, Schwalbach/Ts. 2006, , S. 79-100.

• Amerikanische Magazine. Zur Geschichte gesellschaftlicher Deutungsinstanzen (1880-1940), in: Archiv für Sozialgeschichte 41 (2001), S. 171-204.

• ++ Social Rationalization of Living and Housework in Germany and United States in the 1920s, in: The History of the Family: An International Quarterly 2 (1997), Nr. 1, S. 73-97.

• Überfremdungsängste. Gegen die Amerikanisierung der deutschen Kultur in den zwanziger Jahren, in: Alf Lüdtke/Inge Marßolek/Adelheid von Saldern (Hg.), Amerikanisierung. Traum und Alptraum im Deutschland des 20. Jahrhunderts, Stuttgart 1996, S. 213-245.


Oben

2. Kulturpolitik/Popularkultur/Medien


Bücher

• Radiozeiten. Herrschaft, Alltag Gesellschaft, Potsdam 1999, 275 Seiten (als Herausgeberin; Mitherausgeberin: Inge Marßolek); darin Einleitung: Massenmedien im Kontext von Herrschaft, Alltag und Gesellschaft. Eine Herausforderung an die Geschichtsschreibung, S. 11-39 (zusammen mit Inge Marßolek).

• Zuhören und Gehörtwerden, Bd. 1: Radio im Nationalsozialismus. Zwischen Lenkung und Ablenkung, Tübingen 1998, 415 Seiten, (als Herausgeberin; Mitherausgeberin: Inge Marßolek; Mitarbeiterinnen: Daniela Münkel. Monika Pater, Uta C. Schmidt), darin Einleitung: Das Radio als historisches und historiographisches Medium. Eine Einführung, S. 11-45 (zusammen mit Inge Marßolek).

• Zuhören und Gehörtwerden, Bd. 2: Radio in der DDR der fünfziger Jahre. Zwischen Lenkung und Ablenkung, Tübingen 1998, 416 Seiten, (als Herausgeberin; Mitherausgeberin: Inge Marßolek; Mitarbeiterinnen: Daniela Münkel, Monika Pater, Uta C. Schmidt), darin Einleitung: "Jawohl, der Deutsche Demokratische Rundfunk kann sich hören lassen." Eine Einführung, S. 11-45 (zusammen mit Inge Marßolek).

Aufsätze

• Großstädtische Kommunikation im historischen Wandel – Das 20. Jahrhundert, in: Barbara Pfetsch/Janine Greyer/Joachim Trebbe (Hg.), MediaPolis – Kommunikation zwischen Boulevard und Parlament. Strukturen, Entwicklungen und Probleme von politischer und zivilgesellschaftlicher Öffentlichkeit, Konstanz/München, 2013, S. 23-50.

• Radio und Stadt in der Zwischenkriegszeit. Urbane Verankerung, mediale Regionalisierung, virtuelle Raumentgrenzung, in: Clemens Zimmermann (Hg.), Stadt und Medien. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Böhlau, Köln u.a. 2012, S. 97-130.

 

• Zur Inszenierung der NS-Volksgemeinschaft im Rundfunk, in: Detlef Schmiechen-Ackermann (Hg.), ‚Volksgemeinschaft‘: Mythos, wirkungsmächtige soziale Verheißung oder soziale Realität im ‚Dritten Reich’? Zwischenbilanz einer kontroversen Debatte, Paderborn etc. 2012, S. 229-247.

 

• Mediale Durchdringung des deutschen Alltags. Radio in drei politischen Systemen (1930er bis 1960er Jahre), in: Ute Daniel/Axel Schildt (Hg.), Massenmedien im Europa des 20. Jahrhunderts, Köln u.a., 2010, S. 84-120 (zusammen mit Inge Marszolek).

 

• Rauminszenierungen. Bürgerliche Selbstrepräsentationen im Zeitenumbruch (1880-1930), in: Werner Plumpe/Jörg Lesczenski (Hg.), Bürgertum und Bürgerlichkeit zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus, Mainz 2009, S. 39-55.

• Der Zwickel-Erlass von 1932 oder die „Nacktheit der deutschen Seele“, in: Belinda Davis/Thomas Lindenberger/Michael Wildt (Hg.), Alltag, Erfahrung, Eigensinn. Historisch-anthropologische Erkundungen, Frankfurt/New York 2008, S. 169-187.

• „Der Schlager ist grundsätzlich ein Politikum“. Populäre Musik in der DDR, in: Melodien für Millionen. Das Jahrhundert des Schlagers, hrsg. von der. Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 2008, S. 106-111.

• Bürgerliche Repräsentationskultur. Konstanz und Wandel der Wohnformen im Deutschen Reich und in der Bundesrepublik (1900-1980), in: Historische Zeitschrift 284 (2007), H. 2, S. 345-384.

• „Ein Land der Lebensfreude“? Unterhaltungsmusik im DDR-Radio der 50er Jahre, in: Albrecht Riethmüller (Hg.), Deutsche Leitkultur Musik? Zur Musikgeschichte nach dem Holocaust, Wiesbaden 2006, S. 173-198.


• City, Museums for the People, and New Media (1900-1933/34), in: Journal of Urban History, 32 (2005), Nr. 1, S. 61-81.

• Markt für Marx. Literaturbetrieb und Lesebewegungen in der Bundesrepublik in den Sechziger- und Siebzigerjahren, in: Archiv für Sozialgeschichte 44 (2004), S. 149-180.

• Rundfunk im Nationalsozialismus und in der DDR der 50er Jahre. Diachrone Relationsanalysen und offene Vergleiche, in: Klaus Arnold/Christoph Classen (Hg.), Zwischen Pop und Propaganda. Radio in der DDR, Berlin 2004, S. 281-301.

• Volk und Heimat Culture in Radio Broadcasting during the Period of Transition from Weimar to Nazi Germany, in: Journal of Modern History 7 (2004), H. 2, S. 312-346.

• Rundfunkpolitik, Nationalidee und Volkskultur (1926-1932), in: Inge Marßolek/Adelheid von Saldern (Hg.), Radiozeiten. Herrschaft, Alltag, Gesellschaft, Potsdam 1999, S. 59-83.

• Neue Bedürfnisse veränderter Menschen, in: Vorwärts und nicht vergessen nach dem Ende der Gewißheit (= Mitteilungen aus der kulturwissenschaftlichen Forschung Bd. 19 (1996), Nr. 37, S. 269-287.

• Radio und NS-Gesellschaft. Prolegomena zu einer Rundfunkgeschichte als Sozial- und Kulturgeschichte, in: Marlies Buchholz /Claus Füllberg-Stolberg/Hans-Dieter Schmid (Hg.), Nationalsozialismus und Region, Bielefeld 1996 (Mitautorin: Inge Marßolek), S. 277-295.

• ** ++ "Kunst für's Volk". Vom Kulturkonservatismus zur nationalsozialistischen Kulturpolitik, in: Harald Welzer (Hg.), Das Gedächtnis der Bilder. Ästhetik und Nationalsozialismus, Tübingen 1995, S. 45-104.

• ++ Massenkultur im Visier. Ein Beitrag zu den Deutungs- und Einwirkungsversuchen in der Weimarer Republik, in: Archiv für Sozialgeschichte 33 (1993), S. 21-58.

• Kulturelle Praxisformen im Dritten Reich. Die Geschichtswissenschaft vor neuen Aufgaben, in: Kulturaustreibung. Die Einflussnahme des Nationalsozialismus auf Kunst und Kultur in Niedersachsen, hrsg. von Hinrich Bergmeier und Günter Katzenberger, Hannover 1993, S. 10-18.

• Cultural Conflicts, Mass Culture, and Nazi Success. The Eilenriede Motor-Cycle Races, in: German Studies Review 15 (Mai 1992), S. 317-339.

• Der Wochenend-Mensch, in: Mitteilungen aus der kulturwissenschaftlichen Forschung 30 (1992), S. 5-34.

• Kontinuität und Wandel der Arbeiterkultur, in: Mitteilungen aus der kulturwissenschaftlichen Erforschung 30 (1992), S. 226-260 (Mitautor: Dietrich Mühlberg).

• The Hidden History of Mass Culture, in: International Labor and Working-Class History 37 (Spring 1990), S. 32-40.

Kommentar

• Kultur in der Provinz, in: Daniela Münkel (Hg.), Der lange Abschied vom Agrarland. Agrarpolitik, Landwirtschaft und ländliche Gesellschaft zwischen Weimar und Bonn, Göttingen 2000, S. 199-209.


Oben

3. Stadtpolitik/Städtische Lebenswelten und Öffentlichkeiten


Bücher/Buchteile

• Stadt und Kommunikation in bundesrepublikanischen Umbruchszeiten, Stuttgart 2006 (als Herausgeberin), 393 Seiten.

• Inszenierter Stolz. Stadtrepräsentationen in drei deutschen Gesellschaften (1935-1975), Stuttgart 2005 (als Herausgeberin) (darin Einleitung S. 11-27).

• Inszenierte Einigkeit. Herrschaftsrepräsentationen in DDR-Städten, Stuttgart 2003 (als Herausgeberin), 418 Seiten

• Junge Städte in ihrer Region, Garbsen 2001, 224 Seiten (als Herausgeberin, MitherausgeberIn Axel Priebs und Rosa Scholl), 224 Seiten.

• Göttingen im Kaiserreich, in: Rudolf von Thadden/Günter J. Trittel (Hg.), Göttingen. Geschichte einer Universitätsstadt, Bd. 3, Göttingen 1999, S. 5-63.

• Gesellschaft und Lebensgestaltung. Sozialkulturelle Streiflichter, in: Gert Kähler (Hg.), Geschichte des Wohnens, Bd. 4: 1918-1945. Reform, Reaktion, Zerstörung, Stuttgart 1996, S. 45-183.

• "Wochenend und schöner Schein". Freizeit und modernes Leben in den 1920er Jahren. Das Beispiel Hannover, Berlin 1991, 143 Seiten (als Herausgeberin; Mitherausgeber: Sid Auffarth).

• Stadt und Moderne. Hannover in der Weimarer Republik, Hamburg 1989, 364 Seiten (als Herausgeberin) (darin Einleitung S. 7-30).

Aufsätze

• Alltage und Öffentlichkeiten in DDR-Städten, in: Christoph Bernhardt/Heinz Reif (Hg.), Sozialistische Städte zwischen Herrschaft und Selbstbehauptung. Kommunalpolitik, Stadtplanung und Alltag in der DDR, Stuttgart 2009, S. 215-233.


• Kommunikation in Umbruchszeiten. Die Stadt im Spannungsfeld von Kohärenz und Entgrenzung, in: Adelheid von Saldern (Hg.), Stadt und Kommunikation in Umbruchszeiten, Stuttgart 2006, S. 11-45.

I• ntegration und Fragmentierung in europäischen Städten. Zur Geschichte eines aktuellen Themas, in: Archiv für Sozialgeschichte 46 (2006), S. 1-60.

• Symbolische Stadtpolitik – Stadtpolitik der Symbole. Repräsentationen in drei politischen Systemen, in: Adelheid von Saldern (Hg.), Inszenierter Stolz. Stadtrepräsentationen in drei deutschen Gesellschaften (1935-1975), Stuttgart 2005, S. 29-82.

• „Synphonie der Festtagsstimmung“.Stadtrepräsentationen in drei deutschen Gesellschaften, in: Adelheid von Saldern (Hg.), Inszenierter Stolz. Stadtrepräsentationen in drei deutschen Gesellschaften (1935-1975), Stuttgart 2005, S. 409-460.

• Demokratie und Wiederaufbau, in: Der Architekt (2005), Nr. 3-4, S. 44-50 (Mitautor: Georg Wagner-Kyora)

• Symbolische Stadtpolitik – Stadtpolitik der Symbole. Repräsentationen in drei politischen Systemen, in: Adelheid von Saldern (Hg.), Inszenierter Stolz. Stadtrepräsentationen in drei deutschen Gesellschaften (1935-1975), Stuttgart 2005, S. 29-82.

• „Symphonie der Festtagsstimmung“. Stadtrepräsentationen in drei deutsche Gesellschaften (1935-1975), in: Inszenierter Stolz. Stadtrepräsentationen in drei deutschen Gesellschaften (1935-1975), Stuttgart 2005, S. 409-460.

• Die Stadt in der jüngsten Zeitgeschichte, in: Raphaela Averkorn u.a. (Hg.), Europa und die Welt in der Geschichte, Bochum 2004, S. 923-944.

• "Alte und junge Stadt". Zur Ambivalenz der Erinnerungsorte sozialistischer Utopie in den sechziger Jahren, in: Inszenierte Einigkeit. Herrschaftsrepräsentationen in DDR-Städten, Stuttgart 2003, S. 355-394.

• Herrschaft und Repräsentation in DDR-Städten, in: Adelheid von Saldern (Hg.), Inszenierte Einigkeit. Herrschaftsrepräsentationen in DDR-Städten, Stuttgart 2003, S. 9-58.

• Öffentlichkeiten in Diktaturen. Zu Herrschaftspraktiken im Deutschland des 20. Jahrhunderts, in: Günther Heydemann/Heinrich Oberreuter (Hg.), Diktaturen in Deutschland. Strukturen, Institutionen und Verhaltensweisen im Vergleich (= Bundeszentrale für politische Bildung), Bonn 2003, S. 442-475.

• Stadtfeiern im 20. Jahrhundert, in: Die Alte Stadt 30 (2003), H. 4, S. 324-348.

• Stadt und Öffentlichkeit in urbanisierten Gesellschaften. Neue Zugänge zu einem alten Thema, in: Informationen für moderne Stadtgeschichte (2000), H. 2, S. 3-15, wiederveröffentlicht in: Was ist los mit den öffentlichen Räumen? Analysen, Positionen, Konzepte. Ein Lesebuch für Studium und Praxis, hrsg. von Klaus Selle (AGB Berichte Nr. 49) Aachen/Dortmund/Hannover 2002, S. 94-102.

• Identities, Communities and Policies - Cities on the Treshold of a New Era, in: Bernhard Blanke/Randall Smith (Hg.), Cities in Transition. New Challenges, New Responsibilities, Houndmills etc. 1999, S. 67-79.

• Sozialmilieus und Massenkultur in der Zwischenkriegszeit. Das Beispiel Hannover, in: Karljosef Kreter/Gerhard Schneider (Hg.), Stadt und Überlieferung, Hannover 1999, S. 183-201.

• Modernisierung. Ein Streifzug durch den städtischen und ländlichen Raum Hannovers, in: Bernd Ulrich Hucker/Ernst Schubert/Bernd Weisbrod (Hg.), Niedersächsische Geschichte, Göttingen 1997, S. 528-548.

• Einleitung, in: Gert Kähler (Hg.), Geschichte des Wohnens, Bd. 4: 1918-1945. Reform, Reaktion, Zerstörung, Stuttgart 1996, S. 13-29.

• Geschichte der kommunalen Selbstverwaltung in Deutschland, in: Hellmut Wollmann/Roland Roth (Hg.), Kommunalpolitik in der Bundesrepublik Deutschland in den neunziger Jahren (=Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung), Bonn 1993, S. 2-20 (Neuaufl. Opladen 1994; verbesserte Neuauflage 1999).

• ++ Arme und Obdachlose in Hannover, in: Hans-Dieter Schmid (Hg.), Hannover. Am Rande der Stadt, Bielefeld 1992, S. 221-255.

• Kommunale Verarmung und Armut in den Kommunen während der Großen Krise. Am Beispiel der Finanz- und Wohnungs(bau)politik (l929 bis l933), in: Soziale Bewegungen, Jahrbuch 3 (l987), S. 69-110.

• Kommunaler Handlungsspielraum in der Wohnungspolitik während der Zeit der Weimarer Republik, in: C. Kopetzki u.a. (Hg.), Stadterneuerung in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus, Kassel 1987, S. 239-257.

• Der andere Stadtführer, in: Geschichtswerkstatt Hannover (Hg.), Alltag zwischen Hindenburg und Haarmann, Hamburg l987, S. 133-144 (Mitautor: Hans-Dieter Schmid).

• Die Einwirkung der Göttinger Feinmechanik und Optik auf Unterricht und Wissenschaft im 19. Jahrhundert, in: Technik in Einzeldarstellungen, Bd. 19, Düsseldorf 1971, S. 175-186 (Neudruck, in: Wilhelm Treue/Kurt Mauel (Hg.), Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft im 19. Jahrhundert, Göttingen l976, S. 363-370).

• ** Bücherein im Spiegel der Zeiten. Die Geschichte der Göttinger Bücherei, in: Göttinger Jahrbuch 16 (1968), S. 193-208.


Oben

4. Geschlecht/Familie/Jugend


Buch/Zeitschriftenheft

• Netzwerkökonomie im frühen 19. Jahrhundert. Das Beispiel der Schoeller-Häuser, Stuttgart 2009, 363 Seiten.

• Stadtraum und Geschlechterperspektiven. Informationen zur modernen Stadtgeschichte (2004), H. 1, 82 Seiten (als verantwortliche Heftherausgeberin)


Aufsätze

• Ein rheinisches Textilunternehmen und sein transregionales Netzwerk, in: Zeitschrift für Weltgeschichte, 14 (2013), H. 1, S. 29-40.


• Innovative Trends in Women’s and Gender Studies of the National Socialist Era, in: German History 27 (2009), S. 84-112.


• Unternehmerfamilien und ihre Verwandten. Die Schoeller-Häuser im frühen 19. Jahrhundert, in: Susanne Hilger/Ulrich D. Soénius (Hg.), Familienunternehmen im Rheinland im 19. und 20. Jahrhundert, Köln 2009, S. 25-44.

• Netzwerke und Unternehmensentwicklung im frühen 19. Jahrhundert. Das Beispiel der Schoeller-Häuser, in: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte, 53. Jg. (2008), H. 2, S. 147-176.

• Frauen und Stadträume. Aufbruchsstimmung in den 1970er Jahren (zusammen mit Barbara Zibell), in: Adelheid von Saldern (Hg.), Stadt und Kommunikation in bundesrepublikanischen Umbruchszeiten, Stuttgart 2006, S. 367-391.


• Radio und Geschlecht im Nationalsozialismus und in der DDR (1930-1960), in: Karl Heinz Schneider (Hg.), Geschlechterrollen in der Geschichte aus polnischer und deutscher Sicht, Münster 2004, S 235-250.

• Die Stadt und ihre Frauen. Ein Beitrag zur Gender-Geschichtsschreibung, in: Stadtraum und Geschlechterperspektiven. Informationen zur modernen Stadtgeschichte (2004), H. 1, S. 6-16.

• Geschlechtergeschichte. Von der Nische in den Mainstream, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 50 (2002) H. 6, S. 485-504 (zusammen mit Jutta Schwarzkopf und Silke Lesemann).

• Modernization as Challenge. Perceptions and Reactions of German Social Democratic Women, in: Helmut Gruber/Pamela Graves (Hg.), Women and Socialism/Socialism and Women in Interwar Europe, New York/Oxford 1998, S. 95-135.

• ++ Unterhaltung, Geschlechterbilder, Hörerverbindung. Zur Geschichte des Rundfunks in der DDR der fünfziger Jahre, in: Adelheid von Saldern, Politik - Stadt - Kultur. Aufsätze zur Gesellschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Zum 60. Geburtstag, hrsg. von Inge Marßolek/Michael Wildt, Hamburg 1999, S. 205-229.

• "Nur ein Mädchen". Geschlechtergeschichte am Beispiel hannoverscher Quellen aus den zwanziger Jahren, in: Horst Kuss/Bernd Mütter (Hg.), Geschichte Niedersachsens - neu entdeckt, Braunschweig 1996, S. 129-144.

• Victims or Perpetrators? Controversies about the Role of Women in the Nazi State, in: David Crew (Hg.), Nazism and German Society 1933-1945, London 1994, S. 141-166 (Kurzfassung: CEDAL. Centro de Estudos de Demografia Histórica da América Latina, Serie Seminários de Pesquisa 09, Universidade de Sao Paulo, 1996. Kurzfassung: Opfer oder Mit-Täterinnen? Kontroversen über die Rolle der Frauen im NS-Staat, in: Sozialwissenschaftliche Informationen (Sowi) 1991, H. 2, S. 97-104.

• ** ++ "Wie säubere ich einen Linoleumboden?" Ein Beitrag zur Alltags- und Gesellschaftsgeschichte der Zwanziger Jahre, in: Berliner Geschichtswerkstatt (Hg.), Alltagskultur, Subjektivität und Geschichte, Münster 1994, S. 235-253.

• Reformwohnungsbau und Familie. Einige Aspekte aus dem Hannover der Weimarer Republik, in: Jürgen Schlumbohm (Hg.), Familien und Familienlosigkeit. Fallstudien aus Niedersachsen und Bremen vom 15. bis 20. Jahrhundert, Hannover 1993, S. 243-260.

• ** ++ „Eine Sensation stößt ins Leere." Gertrude Polley im Mittelpunkt eines Diskurses, in: Adelheid von Saldern, Neues Wohnen, Wohnungspolitik und Wohnkultur im Hannover der Zwanziger Jahre (=Schriftenreihe des Stadtarchivs, Bd. 1), Hannover 1993, S. 69-95 (zusammen mit Karen Heinze, Sybille Küster).

• Die Situation der Frau im Dritten Reich, in: Historisches Museum (Hg.), l933 und danach, Hannover 1983, S. 37-67.


Oben

5. Geschichtskultur/Historiographie


Buch/Zeitschriftenheft

• Mythen in Geschichte und Geschichtsschreibung aus polnischer und deutscher Sicht, Münster 1996, 270 Seiten, (als Herausgeberin), darin Einleitung: Mythen, Legenden, Stereotypen, S. 13-27.

• WerkstattGeschichte 3 (1994), H. 7: Historiographische Experimente (als Herausgeberin; Mitherausgeberin: Inge Marßolek). [PDF-Download]

Aufsätze

• Wohnen – jenseits historiografischer Turns und Trends? Beispiel aus europäischen Städten des 20. Jahrhunderts, in: Christoph Conrad/Joachim Eibach/Brigitte Studer/Simon Teuscher (Hg.), Wohnen und die Ökonomie des Raums, Zürich 2014. 27-57.

 

• Stadtgedächtnis und Geschichtswerkstätten, in: WerkstattGeschichte 50 (2008), S. 54-68.

‚• Schwere Geburten’. Neue Forschungsrichtungen in der bundesrepublikanischen Geschichtswissenschaft (1960-2000), in: WerkstattGeschichte (2005), H. 3 [PDF-Download]


• Stand und Perspektiven der Stadtgeschichts- und Urbanisierungsforschung, in: Informationen zur modernen Stadtgeschichte (2002), H. 1, S. 54-62.

• Kulturdebatte und Geschichtserinnerung. Der Bundestag und das Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdeter Schriften (1952/53), in: Georg Bollenbeck/Gerhard Kaiser (Hg. unter Mitarbeit von Edda Bleek), Die janusköpfigen 50er Jahre. Kulturelle Moderne und bildungsbürgerliche Semantik III, Opladen 2000, S. 87-114.

• "Eine soziale Klasse ißt, trinkt und schläft nicht". Die Arbeitsgruppe "Kulturgeschichte der deutschen Arbeiterklasse", in: Georg G. Iggers/Konrad H. Jarausch/Matthias Middell/Martin Sabrow (Hg.), Die DDR-Geschichtswissenschaft als Forschungsproblem (=Historische Zeitschrift, Beiheft 27), München 1998.

• Die Stadt in der Zeitgeschichte. Überlegungen zur neueren Lokalgeschichtsforschung, in: Die alte Stadt 2 (1991), S. 127-153 (verbesserte und erweiterte Fassung vom gleichnamigen Aufsatz in: dies. (Hg.), Stadt und Moderne. Hannover in der Weimarer Republik, Hamburg 1989. S. 307-331.

• Hillgrubers "Zweierlei Untergang". Der Untergang historischer Erfahrungsanalyse?, in: Heide Gerstenberger/Dorothea Schmidt (Hg.) Normalität und Normalisierung. Beiträge zur wissenschaftlichen und politischen Auseinandersetzung über den deutschen Faschismus, Münster 1987, S. 160-170.

• NS-Geschichtsbild und historisch-politische Kultur am Wendepunkt, in: Hannoversche Hochschulgemeinschaft (Hg.), Hannover Uni, 1987, H.1, S. 36-47 (Mitautorin: Irmgard Wilharm).

• Arthur Rosenbergs "Geschichte der Weimarer Republik" - noch immer aktuell?, in: Rudolf Wolfgang Müller/Gert Schäfer (Hg.), "Klassische Antike" und moderne Demokratie. Arthur Rosenberg zwischen Alter Geschichte und Zeitgeschichte. Politik und politische Bildung, Göttingen l987, S. 135-154.

• Arbeiterbewegung und Arbeiteralltag, in: Hannes Heer/Volker Ullrich (Hg.), Geschichte entdecken. Erfahrungen und Projekte der neuen Geschichtsbewegung, Reinbek bei Hamburg l985, S. 197-207.

Kommentar

• Raum- und Zeitbezüge. Ein Kommentar, in: Anselm Doering-Manteuffel (Hg.), Strukturmerkmale der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, München 2006, S. 197-206.

• Gesellschaftliche Leitbilder und Zukunftsvorstellungen, in: Matthias Freese/Michael Prinz (Hg.), Politische Zäsuren und gesellschaftlicher Wandel im 20. Jahrhundert, Paderborn 1996, S. 137-145.

Oben

6. Ordnungsmodelle/Sozialrationalisierung


Zeitschriftenheft


• Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History: Themenheft Fordismus (als Hg., zus. mit Rüdiger Hachtmann/Jan-Holger Kirsch) 6 (2009), H. 2.


Aufsätze


• Fordist Elements of the Industrial City in Germany and the United States, in: Clemens Zimmermann (Hg.), Industrial Cities. History and Future, Frankfurt/New York 2013, S. 213-234.

• „Alles ist möglich.“ Fordismus – ein visionäres Ordnungsmodell des 20. Jahrhunderts, in: Lutz Raphael (Hg.), Theorien und Experimente der Moderne. Europas Gesellschaften im 20. Jahrhundert, Köln etc. 2012, S. 155-192.

 

• Bürgerliche Werte für Führungskräfte und Mitarbeiter in Unternehmen. Das Harzburger Modell (1960-1975), in: Gunilla Budde/Eckart Conze/Cornelia Rauh (Hg.), Bürgertum nach dem bürgerlichen Zeitalter. Leitbilder und Praxis nach 1945, Göttingen 2010, S. 165-184.

• Das fordistische Jahrhundert. Eine Einleitung, in: Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History, 6 (2009), H. 2, S. 174-185 (zus. Mit Rüdiger Hachtmann).

• Das „Harzburger Modell“. Ein Ordnungssystem für bundesrepublikanische Unternehmen 1960-1975, in: Thomas Etzemüller (Hg.), Die Ordnung der Moderne. Social Engineering im 20. Jahrhundert, Bielefeld 2009, S. 303-329.


• Katzen unerwünscht. Sozialrationalisierung in Frankfurter Neubausiedlungen (1925-1932), in: Clemens Wischermann (Hg.), Von Katzen und Menschen. Sozialgeschichte auf leisen Sohlen, Konstanz 2007, S. 155-172.


• ** ++ „Statt Kathedralen die Wohnmaschine". Paradoxien der Rationalisierung im Kontext der Moderne, in: Frank Bajohr/Werner Johe/Uwe Lohalm (Hg.), Zivilisation und Barbarei, Gedenkschrift für Detlev J.K. Peukert, Hamburg 1991, S. 168-192.


• ++ Social Rationalization of Living and Housework in Germany and United States in the 1920s, in: The History of the Family: An International Quarterly 2 (1997), Nr. 1, S. 73-97.


• **  ++ „Wie säubere ich einen Linoleumboden?" Ein Beitrag zur Alltags- und Gesellschaftsgeschichte der Zwanziger Jahre, in: Berliner Geschichtswerkstatt (Hg.), Alltagskultur, Subjektivität und Geschichte, Münster 1994, S. 235-253.

 


Oben

7. Wohnungspolitik/Wohnen


Bücher/Buchteil

• Bauen und Wohnen in Niedersachsen während der fünfziger Jahre, Hannover 1999, 263 Seiten (als Herausgeberin), hierin: Einleitung: Bauen und Wohnen - ein Thema für die Geschichtswissenschaft?, S. 11-53.

• Im Hause, zu Hause. Wohnen im Spannungsfeld von Gegebenheiten und Aneignungen, in: Jürgen Reulecke (Hg.), Geschichte des Wohnens, Bd. 3: 1800-1918. Das bürgerliche Zeitalter, Stuttgart 1997, S.145-333.

• Häuserleben. Zur Geschichte städtischen Arbeiterwohnens vom Kaiserreich bis heute, Bonn 1995, 2. Aufl. Bonn 1997; 511 Seiten.

• Neues Wohnen in Hannover. Wohnungspolitik und Wohnkultur im Hannover der Zwanziger Jahre (=Schriftenreihe des Stadtarchivs, Bd. 1), Hannover 1993, 184 Seiten.

• Altes und Neues Wohnen. Linden und Hannover im frühen 20. Jahrhundert, Seelze-Velber 1992 (als Herausgeberin; Mitherausgeber: Sid Auffarth), 180 Seiten.

• Neubausiedlungen der 20er und 60er Jahre. Ein historisch-soziologischer Vergleich, Frankfurt a.M./New York 1987 (als Herausgeberin; Mitherausgeber: Ulfert Herlyn/Wulf Tessin), 324 Seiten.

Aufsätze

• ‚Neues Wohnen’: Housing and reform, in: Anthony McElligott (Hg.), Weimar Germany, Oxford 2009, S. 207-233.


• Die Platte, in: Martin Sabrow (Hg.), Erinnerungsorte der DDR, München 2009, S. 301-311.

• Wohnen in der europäischen Großstadt 1900-1939. Eine Einführung, in: Alena Janatková/Hanna Kozinska-Witt (Hg.), Wohnen in der Großstadt 1900-1939, Stuttgart 2006, S. 11-38.


• Arbeiterwohnen im Urbanisierungsprozess des Ruhrgebiets, in: Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur 2 (2005), S. 31-36.

• Stadtrandwohnen. Soziale Ungleichheiten in historischer Perspektive, in: Annette Harth/Gitta Scheller/Wulf Tessin (Hg.), Stadt und soziale Ungleichheit, Opladen 2000, S. 79-102.

• Der soziale Wohnungsbau in Niedersachsen während der 50er Jahre, in: Bernd Weisbrod (Hg.), Von der Währungsreform zum Wirtschaftswunder. Wiederaufbau in Niedersachsen, Hannover 1998, S. 161-183 (Mitautor: Sid Auffarth).

• Von der "guten Stube" zur "guten Wohnung". Zur Geschichte des Wohnens in der Bundesrepublik Deutschland, in: Archiv für Sozialgeschichte 35 (1995), S. 227-254.

• Wohnungspolitik - Wohnungsbau - Wohnformen. Aufriss eines Forschungsfeldes: Das 20. Jahrhundert, in: Informationen zur Modernen Stadtgeschichte 2 (1993), S. 3-10.

• ** ++ "Statt Kathedralen die Wohnmaschine". Paradoxien der Rationalisierung im Kontext der Moderne, in: Frank Bajohr/Werner Johe/Uwe Lohalm (Hg.), Zivilisation und Barbarei, Gedenkschrift für Detlev J.K. Peukert, Hamburg 1991, S. 168-192.

• "Daheim an meinem Herd ...". Die Kultur des Wohnens, in: August Nitschke/Gerhard A. Ritter/Detlev J.K. Peukert/Rüdiger vom Bruch (Hg.), Jahrhundertwende. Der Aufbruch in die Moderne 1880-1930, Bd. 2, Reinbek bei Hamburg 1990, S. 34-61.

• The workers' movement and cultural patterns on urban housing estates and in rural settlements in Germany and Austria during the 1920s, in: Social History 15 (Okt. 1990), Nr. 3, S. 333-355.

• Die Kultur des Wohnens, in: Jahrhundertwende. Die Entstehung der modernen Gesellschaft 1880-1930, hrsg. vom Institut für Fernstudien (=Studienbegleitbrief des Funkkollegs, Bd. 8), Tübingen 1989, S. 50-91.

• Die kommunale Wohnungsbau- und Bodenpolitik Preußens zwischen l890 und 1910, in: Juan Rodriguez-Lores/Gerhard Fehl (Hg.), Die Kleinwohnungsfrage, Hamburg 1988, S. 74-88.

• Anfang und Ende des Massenwohnungsbaus, in: Archiv für Kommunalwissenschaften 26 (1987), H. 1, S. 34-51 (Mitautoren: Ulfert Herlyn/Wulf Tessin).

• Wohnungsverhältnisse in den Neubauvierteln der zwanziger Jahre, in: Axel Schildt/Arnold Sywottek (Hg.), Massenwohnung und Eigenheim. Wohnungsbau und Wohnen in der Großstadt seit dem Ersten Weltkrieg, Frankfurt a.M./New York l987, S. 201-221.

• Zum Modellcharakter des Sozialen Wohnungsbaus in den l920er Jahren, in: Sozialwissenschaftliche Informationen (Sowi) 16 (1987), H. 2, S. 97-108.

• Die Neubausiedlungen der Zwanziger Jahre, in: Ulfert Herlyn/Adelheid von Saldern/Wulf Tessin (Hg.), Neubausiedlungen der 20er und 60er Jahre, Frankfurt a.M./New York l987, S. 29-75.

• Großsiedlungen der 20er und 60er Jahre, in: Hans Harms/Dirk Schubert (Hg.), Qualitätsveränderungen und langfristige Verbesserungsstrategien in Großsiedlungen, Hamburg l986, S. 10-27.

• Kommunalpolitik und Arbeiterwohnungsbau im Deutschen Kaiserreich, in: Lutz Niethammer (Hg.), Wohnen im Wandel. Beiträge zur Geschichte des Alltags in der bürgerlichen Gesellschaft, Wuppertal 1979, S. 344-363.


8. Arbeiterbewegung/Arbeiterkultur

Oben

Buch

• Auf dem Wege zum Arbeiterreformismus. Parteialltag in sozialdemokratischer Provinz, Göttingen l870 bis l920, Göttingen 1870-1920, Frankfurt a.M. l984, 345 Seiten.

Aufsätze

• Frühe sozialdemokratische Kommunalpolitik 1890-1933, in: Heinz Reif/Moritz Feichtinger (Hg.), Ernst Reuter. Kommunalpolitiker und Gesellschaftsreformer 1921-1953, Bonn 2009, S. 19-50.


• Latent Reformism and Socialist Utopia. The SPD in Göttingen, in: David E. Barclay/Eric D. Weitz (Hg.), Between Reformism and Revolution: Studies in the History of German Socialism and Communism from 1840 to 1990, Oxford/Providence 1998, S. 195-221.

• ** ++ Arbeiterparteien, Klassenidentität und Aktionseinheit. Erfahrungen, soziale Konstruktionen und Mythen in der Weimarer Republik, in: Adelheid von Saldern (Hg.), Mythen in Geschichte und Geschichtsschreibung aus polnischer und deutscher Sicht, Münster 1996, S. 197-227.

• Polnische Arbeitermigranten im Deutschen Kaiserreich. Menschen zweiter und dritter Klasse, in: Hans-Heinrich Nolte (Hg.), Deutsche Migrationen, Münster 1996, S. 102-114.

• Die Arbeiterkulturbewegung in der Weimarer Republik. Höhepunkt der Solidargemeinschaft oder Niedergang der Klassenkultur?, in: Franz Nitsch/Lorenz Peiffer (Hg.), Die roten Turnbrüder. 100 Jahre Arbeitersport, Marburg 1995, S. 69-75.

• Current Trend in Research on the German Workers' Movement and Labor History, in: International Labor and Working-Class History Nr. 45 (1994), S. 120-132.

• ++ Parteizentren und Parteiprovinzen. Zentralisierungs- und Hierarchisierungstendenzen innerhalb der Wilhelminischen SPD, in: Internationale Wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung (IWK) 28 (1992), H. 1, S. 226-259. Ähnliche Fassung: Osrodki Partyjne i prowincja partyjana. Problemy regionalnego zroznicowania i hierarchizacji wilhelminskiej SPD, in: Studia Historic Slavo-Germanica T. XVI (1991), S. 127-142.

• Jenseits der Beschlußlage. Gewerkschaften als Zukunftswerkstatt, hrsg. von Jürgen Hoffmann/Reiner Hoffmann/Ulrich Mückenberger/Dietrich Lange, Köln 1990 (als Mitautorin).

• Wer ging in die SPD? Zur Analyse der Parteimitgliedschaft in Wilhelminischer Zeit, in: Gerhard A. Ritter (Hg.), Der Aufstieg der deutschen Arbeiterbewegung. Sozialdemokratie und freie Gewerkschaften im Parteiensystem und Sozialmilieu des Kaiserreiches, München 1990, S. 161-185.

• Arbeiterkulturbewegung in Deutschland in der Zwischenkriegszeit, in: Friedhelm Boll (Hg.), Arbeiterkulturen zwischen Alltag und Politik. Beiträge zum europäischen Vergleich in der Zwischenkriegszeit, Wien etc. l986, S. 29-71.

• Sozialdemokratie und kommunale Wohnungsbaupolitik in den 2oer Jahren - am Beispiel von Hamburg und Wien, in: Archiv für Sozialgeschichte 25 (l985), S. 183-239.

• SPD und Kommunalpolitik im Deutschen Kaiserreich, in: Archiv für Kommunalwissenschaften 23 (l984), H. 2, S. 193-214. Ähnliche Fassung: SPD e la politica communale nell' Impero Tedesco, in: Mauricio Degl' Innocenti (Hg.), Le Sinistre et il Governo locale in Europa della fine dell 8oo alla secondo guerra mondiale, Pisa l984, S. 196-214.

• Arbeiterradikalismus - Arbeiterreformismus. Zum politischen Profil der sozialdemokratischen Parteibasis im Deutschen Kaiserreich, in: Internationale Wissenschaftliche Korrespondenz für die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung (IWK) 20 (l984), H. 4, S. 483-498.

• Arbeiterkultur in sozialdemokratischer Provinz (1890-l9l4), in: Peter Eric Stüdemann/Martin Rector (Hg.), Arbeiterbewegung und kulturelle Identität, Frankfurt a.M. l983, S. 18-35.

• Sozialdemokratische Kommunalpolitik in Wilhelminischer Zeit, in: Karl-Heinz Naßmacher (Hg.), Kommunalpolitik und Sozialdemokratie, Bonn-Bad Godesberg 1977, S. 18-63.

• Die Gemeinde in Theorie und Praxis der deutschen Arbeiterorganisation 1863-1920, in: Internationale Wissenschaftliche Korrespondenz für die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung (IWK) 12 (1976), H. 3, S. 295-352.

• Sozialdemokratische Partei in Göttingen 1890-1914, in: Göttinger Jahrbuch 18 (1968), S. 199-211.


9. Ländliche und städtische Mittelschichten/Nationalsozialismus

Oben

Buch

• Mittelstand im Dritten Reich. Handwerker, Einzelhändler und Bauern, Frankfurt a.M./New York 1979 (2. Aufl. 1985), 401 Seiten.

Aufsätze

• Leistungsdruck im Handwerk während der NS-Zeit, in: Thomas Großbölting/Rüdiger Schmidt (Hg.), Unternehmerwirtschaft zwischen Markt und Lenkung. Organisationsformen, politischer Einfluss und ökonomisches Verhalten 1930-1960, München 2002, S. 39-67.


• Sozialmilieus und der Aufstieg des Nationalsozialismus in Norddeutschland, in: Frank Bajohr (Hg.), Norddeutschland im Nationalsozialismus, Hamburg 1993, S. 20-53.

• ** The Old Mittelstand 1890-1939. How "Backward" were the Artisans? in: Central European History 25 (Januar 1992), Nr. 1, S. 27-51 (deutsche Übersetzung in: Adelheid von Saldern, Politik - Stadt - Kultur. Aufsätze zur Gesellschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, hrsg. von Inge Marßolek/Michael Wildt, Hamburg 1999, S. 15-36).

• Mittelschichten und Konservatismus in historischer und aktueller Perspektive, in: Heinrich Epskamp/Jürgen Hoffmann/Ulrich Mückenberger/Sibylle Raasch (Hg.), Die neokonservative Verheißung und ihr Preis. Zukunft der Arbeit und der Gewerkschaften, Köln 1989, S. 66-103.

• Wirtschaft [im "Dritten Reich"], in: Das große Lexikon des Dritten Reiches, hrsg. von Christian Zentner/Friedemann Bedürftig, München 1985, S. 649-651; •Kriegswirtschaft, in: Das große Lexikon des Zweiten Weltkriegs, hrsg. von Christian Zentner/Friedemann Bedürftig, München 1988, S. S. 315-318.

• "Alter Mittelstand" im Dritten Reich, in: Geschichte und Gesellschaft 12 (l986), H. 2, S. 235-243.


• Blut und goldener Boden. Der Mittelstand marschiert mit, in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.), Nationalsozialistische Herrschaft, Bonn l983.

• Permanente Krise? Stabilität und Instabilität des Herrschaftssystems im deutschen Faschismus, in: Prokla 52 (l983), S. 79-103.

Oben

10. Politische Partizipation und Citizenship/Politische Kultur und Biographie


Bücher

• Vom Einwohner zum Bürger. Zur Emanzipation der städtischen Unterschicht Göttingens 1890-1920. Eine sozial- und kommunalhistorische Untersuchung, Göttingen l890-l920, Berlin 1973, 508 Seiten.

• Hermann Dietrich. Ein Staatsmann der Weimarer Republik, Boppard a.R. 1966, 226 Seiten.

Aufsätze

• Citizenship in Twentieth-Century German History: Chances and Challenges of a Concept, in: Geoff Eley/Jan Palmowski (Hg.), Citizenship and National Identity in Twentieth-Century Germany, Stanford 2008, S. 198-213.

• ** ++ Sport und Öffentlichkeitskultur. Die Einweihungsfeier des hannoverschen Stadions im Jahre 1922, in: Hans-Dieter Schmid (Hg.), Feste und Feiern in Hannover, Bielefeld 1995, S. 173-211.

• **"Nur ein Wetterleuchten". Zu den historischen Komponenten des "Novembergeistes" von 1918/19, in: Jürgen Kocka/Hans-Jürgen Puhle/Klaus Tenfelde (Hg.), Von der Arbeiterbewegung zum modernen Sozialstaat. Festschrift für Gerhard A. Ritter zum 65. Geburtstag, München etc. 1994, S. 93-113.

• Bürgerliche Friedensbewegung am Rande der Wilhelminischen Gesellschaft, in: Hans-Jürgen Häßler/Christian von Heusinger (Hg.), Kultur gegen Krieg - Wissenschaft für den Frieden, Würzburg 1989, S. 257-263.

• Politische Kultur in einer "sozialdemokratischen Kneipe" (Göttingen 1891-1921), in: Göttinger Geschichtswerkstatt (Hg.), Göttingen ohne Gänseliesel, Gudensberg-Gleichen 1988, S. 54-61.

• Wilhelminische Gesellschaft und Arbeiterklasse. Emanzipations- und Integrationsprozesse im kulturellen und sozialen Bereich, in: Internationale Wissenschaftliche Korrespondenz für die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung (IWK) 13 (1977), H. 4, S. 469-5o6.

• Die Entwicklung der Parteien in Göttingen während der Weimarer Zeit, in: Göttinger Jahrbuch 19 (1971), S. 171-181.

• Gewerbegerichte im wilhelminischen Deutschland, in: Karl-Heinz Manegold (Hg.), Wissenschaft, Wirtschaft und Technik, München 1969, S. 190-203.

Kommentar

• Kommentar zu "Jugend und Rechtsradikalismus", in: Bernd Weisbrod (Hg.), Rechtsradikalismus in der politischen Kultur der Nachkriegszahl . Die verzögerte Normalisierung der Niedersachsen, Hannover 1995, S. 143-153.